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"Ich wurde nicht als Brückenbauer gewählt"

UBS-Präsident Kaspar Villiger: «Medienfreie Tage gibt es für mich eigentlich nicht.»

Kaspar Villiger, Altbundesrat und Präsident der UBS, spricht im Interview mit der Handelszeitung überJournalisten, die Kritik an seiner Person, den Wirtschaftsstandort Schweiz – und seinen Medienkonsu

Von Interview: Beat Balzli
am 10.05.2011

Wann haben Sie das letzte Mal einen Tag ganz ohne Medienkonsum verbracht?

Kaspar Villiger:
Am Ostermontag. Die Montage nach Ostern und Pfingsten sind die schönsten Feiertage, da gibts keine Zeitungen. Im Ernst: Medienkonsum ist für mich tägliches Brot. Medienfreie Tage gibt es für mich eigentlich nicht.

Sind Sie ein News-Junkie?
Nein, ich muss nicht alles sofort wissen. Meine Frau hat einen iPad, da klingelt es dann und sie fragt: Hast du gehört, sie haben Bin Laden? Aber ich brauche das nicht. Ich  versuche, das langfristig Wichtige herauszufiltern.

Wie müssen wir uns Ihren Alltag vorstellen? Werden Sie mit DRS 1 wach oder checken Sie als Erstes den Blackberry?
Beim Rasieren höre ich DRS 4. Ich bin etwa um sieben Uhr im Büro und gehe dann am PC etwa 10 Minuten ein paar Online-Sites durch.

... und Ihr Facebook-Account?
Nein, um Gottes willen. Was soll ich denn damit? Ich habe in der Familie genügend «Facebookler».

Für Tageszeitungen fehlt die Zeit?
Ich komme oft nicht dazu. Die wichtigeren Hintergrundartikel lese ich am Wochenende. Am Mittag erhalte ich jeweils gute Zusammenfassungen von wichtigen Artikeln, die die UBS betreffen.

... und Sie lesen künftig natürlich noch intensiver die «Handelszeitung», die dieses Jahr 150 Jahre alt wird.
Das hängt ganz davon ab, wie dieses Interview verläuft ... Aber ich möchte Ihnen bei dieser Gelegenheit herzlich gratulieren.

Die Medienlandschaft hat sich massiv verändert. Die Auflagen sinken, ausser bei Gratiszeitungen. Was halten Sie davon?
Das Übermass an Information erschwert die Orientierung. Fundierte Sachinformation, die Kontrolle der Mächtigen und der Beitrag zur Meinungsbildung sind sehr wichtig,  besonders in einer direkten Demokratie. Diese journalistische Aufgabe darf durch das Internet und die Gratisinformation nicht verdrängt werden, das ist staatspolitisch wichtig.

Wenn Sie den Journalismus von heute mit der Zeit vergleichen, als ihre Politikerkarriere begann: Was hat sich verändert?
Jetzt kommt das Internet, die Jungen gewöhnen sich daran, dass Information gratis ist. Es wird also schwieriger, qualifizierte Informationen zu verkaufen. Das kann Medien  bisweilen in Versuchung führen, alles zu tun, um Auflage und Einschaltquoten zu erzeugen. Da kommt Personalisierung vor der Sache, der Effekt vor der Substanz. Das kann die Qualität beeinträchtigen.

Mangelnde Qualität ist ein harter Vorwurf. Wir glauben nicht, dass die Journalisten schlampiger als früher arbeiten.
Überhaupt nicht! Aber die Aufgabe der Journalisten ist wegen des Kostendrucks viel schwieriger geworden. Sie müssen in immer kürzerer Zeit über immer mehr und  komplexere Sachgebiete berichten. Die Medienhäuser müssen aufpassen und wohl auch wieder mehr investieren in die Menschen.

Haben Sie denn schlechte Erfahrungen mit Medien gemacht?
Ich bin mit Journalisten im Allgemeinen gut gefahren. Ich habe mich immer bemüht, zu allen die gleiche professionelle Distanz zu halten. Ich habe auch Journalisten, die mich in die Pfanne gehauen haben, nicht durch Informationsverweigerung oder Ähnliches bestraft.

Kritik an Journalisten kommt oft von Leuten, die den Gegenwind nicht aushalten.
Ich habe die Dinge immer so dargestellt, wie ich sie sehe. Nicht so, wie man es gerne hören würde. Aber die Versuchung ist sehr gross für einen Politiker, das zu erzählen, was der Journalist gerne hören möchte. Denn damit erhofft er sich, in den Medien besser wegzukommen. Gross ist auch die Versuchung, exklusive Informationen zu liefern, um in einem Medium positiv dargestellt zu werden.

Deals mit Journalisten sind für Sie also ein Pakt mit dem Teufel?
Zumindest enthalten Deals dieses Risiko, aber auch für den Journalisten. Politik und Medien brauchen sich gegenseitig. Es ist ein Spannungsverhältnis.

War Ihr Leben als Bundesrat einfacher?
Nein, aber anders. Als Bundesrat ist man ständig von allen Seiten unter Druck. Als UBS-Präsident muss ich nicht dauernd kommunizieren. Damals habe ich es als Pflicht  empfunden, Politik zu erklären und zu begründen. Deshalb habe ich oft mit Medien Kontakt gehabt. Jetzt halte ich mich eher zurück.

Derzeit dürfte Ihr Verhältnis zu den Medien besonders belastet sein. Als UBSPräsident kriegen Sie keine guten Noten.
Das ist überhaupt nichts Neues für mich. Ich habe als Bundesrat beispielsweise zwei parlamentarische Untersuchungskommissionen erlebt, etwa bei der Fichenaffäre Anfang der 90er-Jahre. Da wurde ich nach einer gewissen Zeit mit den Sündern identifiziert, obwohl alles Altlasten waren. Das passiert mir wahrscheinlich jetzt wieder bei der UBS. Da
kommen dann die entsprechenden Kommentare, und Sie können sagen, was Sie wollen: Es ist falsch.

Verliert ein Mensch die Bodenhaftung, wenn er nur noch von Grossverdienern in Nadelstreifen umgeben ist und sich das ganze Tagesgeschäft um Milliarden dreht?
Überhaupt nicht. Übrigens habe ich schon als Finanzminister lernen müssen, mit Milliarden umzugehen.

Aber Sie haben sich verändert.
Ich habe mich nicht verändert, aber die Funktion. Ich habe die obligationenrechtliche Pflicht, das Unternehmen im Sinne der Aktionäre zu beaufsichtigen. Ich habe nicht die Funktion, den Medien zu gefallen. Ich führe übrigens auch nicht die UBS, das macht das Management.

Selbst die NZZ wirft Ihnen vor, sie hätten die Erwartungen enttäuscht und zwischen Politik und Bank keine Brücken gebaut.
Ich bin nicht als Brückenbauer gewählt worden, sondern wegen meiner breiten Erfahrungen etwa als Unternehmer, Regulator und Verwaltungsrat grosser Konzerne. Und ich  bin sicher nicht gewählt worden, um für die Bank eine politisch genehme Meinung abzugeben. Wer mich wirklich kennt, ist jetzt nicht überrascht. Die wussten immer, dass ich sage, was ich für richtig halte. Wenn ich überzeugt bin, dass sich Probleme für den Finanzplatz ergeben: Soll ich das nicht sagen, nur weil es der Politik im Moment nicht gefällt? Dann dürfte ich morgens nicht mehr in den Spiegel schauen. Dazu hätte man einen PR-Mann holen müssen. Diese Funktion übernehme ich nicht.

Müssten Sie nicht eine eigenständigere Rolle spielen neben Konzernchef Oswald Grübel? Man hat das Gefühl, Sie stehen nur an der Seitenlinie ...
Dieses Gefühl haben Sie. Die Tatsache, dass Präsident und Konzernchef zu Grundfragen die gleichen Antworten haben, sollte nicht erstaunen. Müssten wir uns hie und da widersprechen, um gewissen Erwartungen der Öffentlichkeit besser zu entsprechen? Das ist doch Gugus.

Aber es ist doch kontraproduktiv, mit der Abwanderung ins Ausland zu drohen.
Ich habe nie mit Abwanderung gedroht.

Herr Grübel schon.
Er hat das Wort nicht so gebraucht. Wenn man gewisse, strategisch unverzichtbare Geschäfte aus Kapitalgründen in der Schweiz nicht mehr machen kann, dann ist es doch ehrlicher, wenn man heute darauf hinweist. Wir haben immer gesagt, wir stehen zur Schweiz. Ich habe diesen Job nur übernommen, weil er für die Schweiz wichtig ist. Ich hätte sehr gut ohne leben können. Alles, was ich zum Thema Regulierung sage, tue ich aus einem Grund: Damit die Schweiz bei der Regulierung keine Fehler macht.

Dass der Präsident einer Grossbank, die vom Staat gerettet wurde, sich gegen die «Too big to fail»-Vorlage ausspricht, kann so mancher im Volk nicht verstehen.
Wir stehen zum Grundkonzept der Vorlage. Das sehen Sie, wenn Sie meine wenigen Interviews und Reden anschauen. Das Bild, das gewisse Kommentare von mir zeichnen, ist weder wahr noch belegbar.

Die Credit Suisse kann offenbar gut mit den neuen Regeln leben. Warum Sie nicht?
Schauen Sie die Vernehmlassungsantwort der beiden Banken an und vergleichen Sie. Da gibt es keinen allzu grossen Unterschied.

Warum kritisieren Sie die Vorlage so hart?
Tun wir das? Klar ist: Es darf nicht mehr passieren, dass der Staat eine Grossbank retten muss. Dass es geschehen konnte, hat ja nicht nur mit der Finanzkrise zu tun. Es hat auch damit zu tun, dass die Bank Fehler gemacht hat. Die erste Verteidigungslinie ist deshalb klar: Wir müssen zuerst unsere Hausaufgaben machen, im Risikomanagement, in der Corporate Governance. Zudem braucht es auch eine starke und kompetente Finanzmarktaufsicht.

Und die Eigenkapitalanforderungen?
Die Regelung von Basel III ist richtig. Wir könnten über Details streiten, aber mehr Eigenkapital und eine bessere Kapitalqualität sind notwendig.

Aber Sie sind gegen den Swiss Finish, dass die Schweizer Grossbanken mehr Eigenkapital haben müssen, weil ihre Grösse für die kleine Schweiz eine Gefahr darstellt?
Im Gegenteil: Ich stehe zum Swiss Finish! Dass wir mehr Kapital halten, perfekter dastehen müssen als die Konkurrenz – okay, akzeptiert. Es geht nur um die Höhe dieses Zuschlags. Diese sollte man nicht festlegen, bevor klar ist, was die wichtigsten Konkurrenzfinanzplätze tun.

Das macht die Schweizer Banken immerhin sicher, und das hilft bei ihren Kunden.
Völlig unbestritten. Man muss einfach wissen, dass es Folgen für die Schweiz hat, wenn der Abstand zu den Konkurrenzstandorten unverhältnismässig wird. Wir haben das alles in der Vernehmlassung begründet. Dafür sind Vernehmlassungen schliesslich da. Jetzt ist das Parlament am Zug. Was es beschliesst, ist selbstverständlich zu  akzeptieren. Die UBS ist im Übrigen gut gerüstet: Bestens kapitalisiert, profitabel trotz im Vergleich tiefen Risken.

Braucht die UBS das Investment Banking überhaupt?
Diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich in die Bank kam. Ich treffe sehr viele, auch vermögende Kunden und stelle fest: Der grosse Vorteil gegenüber unserer  internationalen Konkurrenz ist ganz klar diese Verbindung zwischen Vermögensverwaltung und Investment Banking. Man kann den Eigenhandel herunterfahren und das Investment Banking auf die Kundenbedürfnisse fokusssieren. Das haben wir getan. Aber die Frage ist: Wie weit kann man die Investmentbank straffen und immer noch attraktiv bleiben für Kunden und die besten Leute? Ist die Neupositionierung der Investmentbank schon abgeschlossen? Villiger: Wir haben bereits vieles erreicht. Nun müssen wir analysieren, wie sich die Regulierungen auswirken werden.

Bauen Sie noch Stellen ab in diesem Jahr?
Wie üblich verfolgen wir die Kostenentwicklung intensiv. Aber wir sind heute auf einer Basis, wo wir glauben, kompetitiv zu sein.

Und im Private Banking? Wann kommt die Regelung der Schwarzgeld-Vergangenheit mit Deutschland und was kostet sie?
Ich kann keine Stellung nehmen zu den Verhandlungen.

Das Bankgeheimnis ist durchlöchert. Es taugt kaum noch fürs Marketing.
Das Bankgeheimnis wurde auf seinen Kern reduziert. Privacy wird aber eine Kernqualität der Schweiz bleiben. Das grenzüberschreitende Geschäft ist durch die neuen Vorschriften extrem kompliziert geworden. Der Aufwand steigt dramatisch, da werden möglicherweise einige Banken überfordert sein.

Der Strukturwandel geht weiter?
Wahrscheinlich. Die Schweizer Banken müssen in Zukunft in der Performance mehr leisten. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.

Das Bankgeheimnis hat «fett und impotent» gemacht, hat Hans J. Bär mal gesagt.
So dramatisch würde ich es nicht sagen. Aber es wird uns in Zukunft sicher nichts geschenkt werden. Es liegt sehr viel Geld in der Schweiz, das nicht aus steuerlichen
Gründen da ist, sondern weil wir umfassende Dienstleistungen bieten. Aber wenn wir nicht genügend gute Leistungen bringen für die Kunden, dann bleibt es möglicherweise nicht hier.

Aber grundsätzlich glauben Sie noch an den Schweizer Finanzplatz?
Die guten Standortbedingungen sind die Folge einer jahrzehntelangen Aufbauarbeit von Politik und Wirtschaft.

Wie kann er sich in Zukunft gegen Konkurrenten wie Singapur behaupten?
Die OECD-Regelung zur Rechtshilfe bei Steuerhinterziehung ist auch in Singapur Standard. Die haben kein Interesse, dubiose Gelder anzuziehen.

Die Konkurrenz aus Asien ist ein Thema für den gesamten Wirtschaftsstandort. Nicht nur Produktionsstätten, auch Forschungsstätten wandern dorthin ab.
Unseren Wohlstand können wir nur im Austausch von Gütern und Dienstleistungen mit dem Ausland erhalten. Auf uns allein gestellt, wären wir ein Entwicklungsland.
Die Wirtschaft ist hoch kompetitiv und viel besser aufgestellt als in den 90er-Jahren. So eine Wirtschaft profitiert auch vom Wachstum der Schwellenländer. Aber alle  Produktionsfaktoren – Know-how, Talente, Kapital – können innert kürzester Zeit woandershin transferiert werden. Das verschärft den Standortwettbewerb. Deshalb soll der Staat nicht dieses oder jenes fördern, sondern er muss dafür sorgen, dass es interessant bleibt, hier zu investieren. Solange wir das schaffen, habe ich wenig Bedenken.

Tut die Politik genug, damit es so bleibt?
Wir dürfen einfach nicht zu viele Fehler machen. Der Eurobondmarkt ist beispielsweise wegen voraussehbarer Fehler unwiederbringlich aus der Schweiz verschwunden, solche Fehler kann man nicht korrigieren. Wir sollten deshalb nicht im Affekt zum Beispiel eine Abzockerinitiative annehmen oder die Personenfreizügigkeit einschränken.

... weil der Widerstand gegen die Zuwanderung dem Wirtschaftsstandort schadet?
Ja, das ist so. Ich sehe aber auch das Problem der Politik. Ich habe als junger Mann die Überfremdungsinitiativen von Schwarzenbach erlebt. Die starke Zuwanderung
bringt auch Probleme, zum Beispiel auf dem Wohnungsmarkt. Das muss man ernst nehmen. Wir müssen Kompromisse finden, sodass wir die Offenheit des Standorts bewahren können, ohne ein gesellschaftliches Klima zu schüren, das politische Fehler provoziert. Das nützt vor allem den Grosskonzernen. Gehen die KMU dabei vergessen?
Villiger: Es braucht beide. Die Grosskonzerne sind wichtig, die dürfen wir nicht vertreiben.

Als ehemaliger Velofabrikant müssten Sie doch das Hohe Lied der KMU singen.
Das tue ich. Aber ich war auch froh, wenn ich einem Banker ein teures Velo verkaufen konnte oder wenn mich die Grossbank bei internationalen Geschäften unterstützte. Wenn die Grossfirmen weg sind, trifft es auch die einheimischen Zulieferer. Die KMU sind das Rückgrat der Wirtschaft, aber die börsenkotierten Unternehmen und ihre Zulieferer machen etwa ein Viertel des Bruttoinlandprodukts aus. Die Grossunternehmen betreiben die Hälfte aller Forschungsaufwendungen und zahlen 40 Prozent aller Steuern. Unsere Stärke ist der gute Mix.

Trübt die politische Polarisierung und damit das Ende der politischen Mitte langfristig das Investitionsklima?
Das macht mir Sorgen. Nicht nur die Polarisierung, auch die Zersplitterung der Mitte. Früher hat man ein Jahr Wahlkampf gemacht und drei Jahre lang Probleme gelöst. Heute hat man das Gefühl, es gebe vier Jahre Wahlkampf. Für manche Politiker wird die Profilierung damit wichtiger als die Problemlösung. Das blockiert oder erschwert  Lösungen. Langfristig könnte das für den Standort gefährlich werden. Andererseits haben wir 150 Jahre Erfahrung im Zusammenführen von gegensätzlichen Strömungen. Am Schluss zeigt der Schweizer immer wieder einen gesunden Pragmatismus.

Werden wir darum irgendwann doch der EU beitreten müssen?
Ich war immer gegen den EU-Beitritt. Ich glaube, wir können unsere Standortvorteile ausserhalb der EU besser erhalten. Mein Hauptargument ist aber politisch. Die direkte Demokratie und unser Föderalismus würden in der EU beschnitten. Das kann den Zusammenhalt unserer fragilen Nation gefährden. Wir übernehmen immer mehr EURegelungen automatisch. Villiger: Wir müssen Handelshemmnisse aus dem Weg räumen, können aber das EU-Recht nicht beeinflussen. Das bedeutet, wir müssen oft EU-Recht nachvollziehen. Wenn dieser Prozess unbegrenzt weitergeht, sind wir am Schluss faktisch Mitglied ohne Mitsprache. Das wäre das Endstadium der Satellisierung. Deshalb sollten wir uns beim bilateralen Erfolgsmodell aufs Wesentlichste beschränken.

Ist das Erfolgsmodell Schweiz noch intakt?
Vielleicht nicht perfekt, aber immer noch besser als andere. Dazu gehört, dass man um die besten Lösungen streitet. Und vielleicht gehört auch so viel Toleranz dazu, der UBS eine eigene Meinung zuzugestehen.

 

Der Mensch
Name: Kaspar Villiger
Funktion: Verwaltungsratspräsident der UBS
Alter: 70
Familie: Verheiratet, zwei Kinder
Ausbildung: Diplomierter Maschineningenieur ETH
Karriere:
1966–1989: Mitinhaber der Villiger-Gruppe, Leiter des Schweizer Stammhauses Villiger Söhne AG
1983–1987: Nationalrat (FDP, LU)
1987–1989: Ständerat (FDP, LU)
1989–1995: Bundesrat, Verteidigungsminister und Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartements
1996–2003: Bundesrat, Finanzminister und Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements
2004–2009: Verwaltungsrat von Nestlé, Swiss Re und Neue Zürcher Zeitung
Seit 2009: Präsident des Verwaltungsrats der UBS

Das Unternehmen
Die UBS ist ein globales Finanzinstitut mit Hauptsitz in Zürich und Basel. Die grösste Bank der Schweiz beschäftigt weltweit mehr als 64 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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