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Ikea will Mitarbeiter mit NPD-Kontakten rauswerfen

Möbelhaus Ikea: Die Werte stimmen nicht überein. (Bild: Keystone)

Ikea greift durch: Der Möbelriese will sich in Deutschland von einer Führungskraft aus dem Personalbereich trennen. Der Mann soll bei Facebook Kontakt zu Rechtsextremen haben.

Veröffentlicht am 22.11.2011

Ikea Deutschland plant, eine Führungskraft rauszuwerfen, die Kontakte in die rechtsextreme Szene haben soll. Die Werte des Beschuldigten stimmten nicht mit denen des Möbelhauses überein, zitiert die Nachrichtenagentur dpa eine Unternehmenssprecherin.

Die Führungskraft aus dem Personalbereich soll laut einem Bericht des «Wiesbadener Kurier» auf Facebook mit führenden Leuten der rechtsextremen Partei NPD und dem rechtsextremen Liedermacher Frank Rennicke befreundet sein. Die Zeitung beruft sich auf Informationen des linken «Recherchebüro Berlin». Laut «Spiegel Online» soll der Mitarbeiter auch rechtsextreme Aussagen gepostet haben.

Unproblematisch ist die Angelegenheit für das Möbelhaus allerdings nicht, wie es scheint: Da die NPD nicht verboten ist, sei die Trennung arbeitsrechtlich nicht so einfach, so die Sprecherin.

(tno)

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