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Vermietungsmarkt
Immobilienfirma PSP schreibt mehr Gewinn

PSP
PSP: Gutes Geschäftsjahr 2017.Quelle: Keystone

PSP Swiss Property hat im Geschäftsjahr 2017 den Reingewinn gesteigert. Dennoch bleibe der Mark herausfordernd, so die Firma.

Veröffentlicht am 27.02.2018

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im Geschäftsjahr 2017 den Reingewinn um 3,3 Prozent auf 178,3 Millionen Franken gesteigert. Die Zunahme resultiere in erster Linie aus dem Verkauf eines Wohnbauprojektes, teilte PSP am Dienstag mit.

Der Ertrag aus den Liegenschaften sank hingegen um 1,4 Prozent auf 272,5 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge um 0,5 Prozent auf 242,8 Millionen Franken. Den Aktionären soll eine höhere Dividende ausgeschüttet werden.

Vorsichtig für 2018

Die jährlichen Mieteinnahmen beliefen sich auf 7,1 Millionen Franken. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge beträgt rund acht Jahre. Die Leerstandsquote wurde per Ende 2017 auf 8,2 Prozent reduziert, nach 9,3 Prozent Ende 2016.

Für das Geschäftsjahr 2018 gibt sich PSP vorsichtig. Der Markt für erstklassige Geschäftsliegenschaften bleibe aufgrund des anhaltenden Anlagenotstandes bei den institutionellen Investoren hart umkämpft. Auch der Vermietungsmarkt bleibe herausfordernd. Lage und Qualität der angebotenen Objekte seien für den Erfolg entscheidend.

Liegenschaftsertrag soll zunehmen

PSP erwartet 2018 einen EBITDA von über 235 Millionen Franken. Begründet wird dies mit tiefer veranschlagten Erträgen aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen. Der Liegenschaftsertrag dürfte hingegen um rund 8 Millionen Franken zunehmen. Bei den Leerständen wird ein leichter Anstieg auf 8,5 Prozent erwartet.

(sda/gku)

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