Basierend auf den vorläufigen Zahlen zeichne sich ein operatives Ergebnis von knapp 26 Millionen Franken ab, teilt Implenia mit. In der Vorjahresperiode resultierte noch ein Wert von 30 Millionen. Grund für das tiefer erwartete Ergebnis sei eine deutlich schwächere Performance des Geschäftsbereichs Buildings.

Belastet wurde dieser offenbar von einem Managementwechsel in der Region Westschweiz. Dies habe zur Neubewertung einzelner laufender Projekte und damit zu einmaligen Ergebniskorrekturen geführt.

Andere Bereiche laufen gut

Das Management bleibt aber für das Gesamtjahr 2014 zuversichtlich. Dank den vorgenommenen Anpassungen und vor dem Hintergrund der intakten Marktaussichten werde eine deutliche Verbesserung für den Bereich Buildings im zweiten Semester erwartet, so Implenia. Die übrigen Geschäftsbereiche würden gemäss vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr Werte auf oder über dem Vorjahr ausweisen.

Auf das Gesamtjahr wird sich die schwächere Performance von Buildings weniger stark auswirken. Implenia rechnet zwar nach 2013 nicht mit einem erneuten Rekordergebnis. Das operativen Ergebnis dürfte aber erneut über 100 Millionen Franken betragen. Das Mittelfrist-Ziel eines Ebit zwischen 140 und 150 Millionen sieht die Gruppe nicht in Gefahr.

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Die detaillierten Zahlen wird Implenia am 21. August vorlegen.

(awp/se/vst)