Holcim schnallt den Gürtel in der Schweiz enger. Angesichts zunehmender Importe und des steigenden Preisdrucks in der Zementindustrie prüft das Unternehmen, wo sich Geld sparen lässt. «Logistik, Brennstoffe, Rohmaterial und Strom sind Faktoren, die wir optimieren können», sagt Holcim-Schweiz-Chef Niklaus Traber zur «Handelszeitung». Es ist das erste Interview, das der 43-Jährige seit seinem Amtsantritt im Februar gewährt. 

Holcim machte im letzten Jahr einen Umsatz von 673 Millionen Franken in der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt knapp 1200 Personen und verantwortet hierzulande 36 Betonwerke, 16 Kiesgruben und 3 Zementwerke. Die Produktionsleistung der Zementwerke summiert sich auf 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr.   

Die Firma gehört zum Zementkonzern LafargeHolcim, der 2015 aus der Fusion der schweizerischen Holcim und der französischen Lafarge hervorging. Traber begleitete den Merger eng. «Es war eine intensive Zeit und auch interessant zu erleben, wie zwei Kulturen zueinander finden», sagt der 43-Jährige dazu. «Heute kann ich sagen: Wir sind eine neue Firma.»

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