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Spedition
Industrie 4.0 auf dem Vormarsch

(Bild: Dachser)

Die «vierte industrielle Revolution» schreitet voran und mit ihr das «Internet der Dinge».

Von Dachser
am 24.09.2013

Einst waren es die Dampfmaschine, das Fliessband und die Motorisierung: Sie krempelten die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Grund auf um. Heute ist es das Internet.

Die Digitalisierung der Produktion durch das «Internet der Dinge» hat längst einen umfassenden Wandel in den Industrien in Gang gesetzt, der vielfach als «vierte industrielle Revolution» bezeichnet wird. Die Technik ist längst soweit, und so wird es nicht mehr lange dauern, bis jedes Produkt und jede Komponente über Chips die eigene Geschichte online erzählen kann.

«Den Unternehmen fliesst ein riesiger Schatz an Daten zu, die ihnen helfen, Kunden besser zu verstehen, Prozesse zu optimieren oder neue Absatzmärkte zu entdecken», prognostizierte kürzlich die Vorsitzende der IBM Geschäftsführung, Martina Koederitz, in der Süddeutschen Zeitung. Um solche Potenziale zu nutzen, machen sich Ökonomen und Politiker für die sogenannte «Industrie 4.0» stark. Sie soll für die produzierende Wirtschaft zum Ausgangspunkt für die Schaffung von neuen intelligenten Produkten und Prozessketten werden.

Intelligenz meint dabei auch die Verknüpfung mit wissensintensiven Dienstleistungen, die einen hohen Mehrwert und wachsende Attraktivität für Kunden und Nutzer mit sich bringt. Damit all dies gelingt, fokussiert die Industrie neben dem weiteren Ausbau der Automatisierung besonders auch die Entwicklung intelligenterer Monitoring- und autonomer Entscheidungsprozesse. Ihr Ziel sind vollkommen neuartige Geschäftsmodelle und die Erschliessung erheblicher Optimierungspotenziale in Produktion und Logistik.

Es bleibt also weiter spannend.

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