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Steigerung
Industriebetriebe der Migros trotzen der Frankenstärke

Pralinen: Auch Chocolat Frey ist ein Migros-Industriebetrieb. Keystone

Die Industriebetriebe der Migros sind im letzten Jahr kräftig gewachsen. Besonders im Ausland konnte die M-Industrie zulegen. Ein Exportschlager sind die Kaffeekapseln.

Veröffentlicht am 24.02.2016

Die Industriebetriebe der Migros sind 2015 trotz Frankenstärke und Einkaufstourismus gewachsen. Sie erhöhten ihren Umsatz um 4 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken. Für Wachstum haben dabei auch zwei Akquisitionen gesorgt.

So hat M-Industrie in der Schweiz die Lüchinger+Schmid-Gruppe übernommen, die im Eier- und Tiefkühlproduktehandel tätig ist. In Grossbritannien hat die Migros die Mehrheit am Kosmetikunternehmen Quantum Beauty Company (QBC) erworben.

Einkaufstourismus setzte dem Geschäft zu

Zulegen konnte M-Industrie dabei sowohl im In- wie auch im Ausland, wie die M-Industrie am Mittwoch mitteilte. So konnten die Industriebetriebe das Geschäft mit der Migros-Gruppe um 2,1 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken ausbauen. Überproportional entwickelte sich das Geschäft mit Denner, Migrolino und LeShop.

Das Geschäft mit Grossverbrauchern konnte im vergangenen Jahr den Umsatz sogar um 10 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken steigern. Dieser Umsatzsprung ist jedoch in erster Linie auf die erstmals mitgerechnete Lüchinger+Schmid-Gruppe zurückzuführen. Insgesamt ist jedoch gemäss Mitteilung der Gesamtmarkt geschrumpft, weil sich hier der Einkaufstourismus und das Ausbleiben von ausländischen Touristen stark auf das Gastronomiegeschäft auswirkte.

Erfolgreicher Export von Kaffeekapseln

Das internationale Geschäft, das aus den Exporten und den Auslandsstandorten besteht, legte um 8,8 Prozent auf 681 Millionen Franken zu. Hauptwachstumstreiber hier waren das Kaffeekapsel- sowie das Käsegeschäft. Aber auch der Bereich Kosmetika hat sich laut M-Industrie steigern können.

(sda/mbü/ama)

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