Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im ersten Halbjahr 2014 den Auftragseingang (1'896) um 0,7 Prozent auf 1,91 Milliarden Franken und den Umsatz um 2 Prozent auf 1,88 Milliarden gesteigert. Bereinigt um Währungs-, Devestitions- und Akquisitionseffekte ergab sich beim Umsatz ein Plus von 4 Prozent. Zu diesem Wachstum haben geografisch gesehen Europa und China den grössten Beitrag geleistet, teilte Georg Fischer am Donnerstag mit. In lokalen Währungen verzeichneten alle drei Divisionen einen höheren Umsatz als in der Vorjahresperiode.

Der EBIT legte um 12 Prozent auf 132 Millionen Franken zu, was zu einer Verbesserung der entsprechenden Marge gegenüber dem Vorjahr um 60 Basispunkte auf 7,0 Prozent führte. Zu diesem Anstieg trugen den Angaben zufolge eine bessere Auslastung der Werke sowie das 2013 lancierte Kostenprogramm bei, welches seine volle Wirkung entfaltet habe. Die Kapitalrendite (ROIC) stieg um 2,7 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent.

Verkauf von Land verbesserte Ergebnis

Der Reingewinn lag mit 92 Millionen um 11 Prozent über dem Vorjahreswert, nach Minderheiten ergab sich ein Wert von 88 Millionen. Der Verkauf einer Landparzelle in Schaffhausen trug 6 Millionen Franken zum Ergebnis bei.

Damit hat GF die Prognosen der Analysten knapp erfüllt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 1,93 Milliarden Franken, für den Umsatz bei 1,90 Milliarden, für den EBIT bei 132 Millionen und für den Reingewinn nach Minderheiten bei 89 Millionen Franken.

Erholung in Europa

Für das zweite Semester 2014 erwartet das Unternehmen eine «unterschiedliche Nachfrage mit einer leichten Erholung in Europa und geringen Wachstumsquoten in mehreren Ländern Asiens und Südamerikas». Trotz eines traditionell schwächeren zweiten Halbjahres sei mit einem vergleichbaren Ergebnis wie im ersten Semester zu rechnen.

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Die für 2015 formulierten Ziele eines ROIC von 16 bis 20 Prozent und einer EBIT-Marge im Bereich von 8 Prozent bleiben unverändert bestehen.

 

(awp/me/sim)