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Umbau
Infranor plant Fusion mit Perrot Duval

Infranor-Logo: Nettogewinn ging leicht zurück.   Keystone

Infranor will mit der Mehrheitsaktionärin Perrot Duval zusammenspannen. Die Fusion soll die Strukturen vereinfachen und so Kosten sparen.

Veröffentlicht am 17.07.2014

Infranor plant die Fusion mit der Mehrheitsaktionärin und Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval. Damit sollen die Strukturen vereinfacht und die Kosten gesenkt werden. Im Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende April) hat der Automatisierungsspezialist den Umsatz leicht gesteigert, jedoch einen etwas geringeren Nettogewinn erzielt.

Der Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,2 Prozent auf 43,2 Millionen Franken. Der EBIT lag bei 2,6 Millionen nach 2,9 Millionen Franken im Vorjahr, wie Infranor am Donnerstag mitteilt. Die entsprechende Marge fiel auf 5,9 Prozent nach 6,8 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein Nettogewinn nach Steuern von 1,0 Millionen Franken (VJ 1,2 Millionen). Im März hatte das Management einen Reingewinn in der Höhe von über 1 Million prognostiziert.

Strukturen bereinigt

Aufgrund schwächerer Bruttomargenbeiträge von Grosskunden und eines höheren Anteils an Direktverkäufen durch die Produktionsgesellschaften sei die Bruttomarge gesunken, heisst es weiter. Mit Ausnahme von Nordamerika konnten die Umsätze in allen anderen Regionen auf dem gleichen Niveau gehalten oder sogar gesteigert werden. Die endgültigen Zahlen und einen ausführlichen Bericht zum Geschäftsjahr 2013/14 will die Gruppe am 21. August veröffentlichen.

Durch die geplante Fusion mit Perrot Duval sollen die Strukturen bereinigt und vereinfacht werden, heisst es in dem Communiqué weiter. Zudem könne so die Liquidität der kotierten Aktien erhöht und die Kosten gesenkt werden. Damit dieses Traktandum im Rahmen der ordentlichen Generalversammlung behandelt werden kann, verschiebt das Unternehmen die GV vom 12. September auf den 27. Oktober. Die Vorbereitung der Transaktion nehme noch einige Zeit in Anspruch. Die Details zur Fusion sollen im Vorfeld der GV am 24. September präsentiert werden.

Laut Aktienführer hält die Aktionärsgruppe Perrot Duval Holding, Infranor und Nicolas Eichenberger 77,9 Prozent der Infranor-Anteile. Eichenberger ist Verwaltungsratspräsident von Infranor sowie VRP und CEO von Perrot Duval, an der er 17,9 Prozent hält. Die zweite Beteiligung von Perrot Duval ist die deutlich kleinere Füll Process (100 Prozent).

(awp/me/sim)

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