Julius Bär ist Insidern zufolge in das Rennen um das asiatische Vermögensverwaltungsgeschäft der Konkurrentin Barclays eingestiegen. Das Institut habe ein unverbindliches Angebot für das mit 600 Millionen Dollar bewertete Geschäft abgegeben, sagten mehrere mit dem Prozess vertraute Personen.

Darüber hinaus hätten auch DBS aus Singapur und die Oversea-Chinese Banking Corp ihren Hut in den Ring geworfen. Die ersten Offerten für das Barclays-Geschäft waren den Insidern zufolge vergangene Woche eingegangen.

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Thiam hat auch Interesse

Der Verkauf ist Teil des von Barclays-Chef Jes Staley angestossenen Umbaus der Bank. Auch andere europäische Banken haben sich im Zuge ihres Sparkurses aus Asien zurückgezogen. Unter den Vermögensverwaltern gilt die Region jedoch als grosser Hoffnungsmarkt.

Ob auch die Credit Suisse eine Offerte für das Barclays-Geschäft abgegeben hat, war zunächst nicht klar. Insidern zufolge hatte das Institut dies zumindest in Erwägung gezogen. Credit Suisse, Julius Bär, DBS, die chinesische OCBC und Barclays wollten sich nicht äussern.

(reuters/ise)