Ein gutes Geschäft mit Chips für Rechenzentren federt für den Halbleiter-Riesen Intel die Schwäche des PC-Marktes ab. Der Umsatz des weltgrössten Chip-Herstellers sank im zweiten Quartal im Jahresvergleich insgesamt um 4,6 Prozent auf knapp 13,2 Milliarden Dollar.

In der grössten Sparte, die auf Prozessoren für Personal Computer spezialisiert ist, gab es jedoch einen drastisch stärkeren Rückgang von 14 Prozent auf rund 7,5 Milliarden Dollar. Die Umsätze mit der Ausrüstung von Servern für Rechenzentren legten dagegen um zehn Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar zu, wie Intel am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

Erleichterte Börsianer

Unter dem Strich verbuchte Intel einen Gewinnrückgang von 3,2 Prozent auf gut 2,7 Milliarden Dollar. An der Börse wurden die Zahlen mit sichtlicher Erleichterung aufgenommen. Der Kurs schnellte nachbörslich zeitweise um fast neun Prozent hoch - auch obwohl der Konzern jetzt für das gesamte Jahr mit einem Umsatzrückgang um ein Prozent rechnet. Bisher waren Erlöse auf Vorjahresniveau erwartet worden.

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(awp/chb)