Intel hat senen Umsatz Im dritten Quartal um 28 Prozent auf 14,2 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. Das Aktienergebnis (EPS) legte von 0,52 auf 0,65 Dollar zu.

Vor allem Chips für Notebooks hätten sich hervorragend verkauft, erklärte Konzernchef Paul Otellini. «Wir haben auch eine anhaltend starke Nachfrage bei den Rechenzentren gesehen, angetrieben vom Wachstum bei den mobilen Geräten und dem Cloud-Computing.» Für den zunehmenden Datenverkehr im Internet werden immer mehr Server benötigt - Intel liefert die Prozessoren für die Hochleistungsrechner.

Mit den Zahlen übertraf Intel die Erwartungen der Analysten. Diese hatten ein EPS von 0,61 Dollar und einen Umsatz von 13,9 Milliarden Dollar erwartet. Nachbörslich stieg der Kurs knapp 5 Prozent. Mit einem moderaten Plus von 0,5 Prozent waren sie zuvor aus dem Handel gegangen.

Die Börsianer hatten sich auf ein schwächeres Wachstum eingestellt, weil Marktforscher seit Monaten davon berichten, dass sich die Nachfrage nach PC abschwächt und die Kunden stattdessen zu mobilen Geräten wie Smartphones und iPads greifen. Hier ist Intel traditionell weniger gut aufgestellt, holt aber gerade auf.

Yahoo mit weniger Umsatz und Gewinn

Der Internet-Konzern Yahoo dagegen schloss das dritte Quartal mit deutlich weniger Umsatz und Gewinn ab. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 24 Prozent auf knapp 1,22 Milliarden Dollar.

Das Unternehmen erklärte dieses Resultat nach US-Börsenschluss aber vor allem mit einer Änderung der Bilanzierung angesichts der Partnerschaft mit Microsoft im Suchmaschinengeschäft. Der Gewinn schrumpfte um 26 Prozent auf 293,3 Millionen Dollar.

Yahoo sucht zurzeit nach einem neuen Konzernlenker, nachdem die bisherige Chefin Carol Bartz gefeuert worden war. Ihr wurde vorgeworfen, die Geschäftsentwicklung nicht schnell genug zu verbessern.

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(tno/sda/awp)