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Interim-Chef Hurni nimmt sich aus dem Rennen

Ulrich Hurni
Ulrich Hurni: «Ich bin nicht Kandidat und werde auch kein Kandidat sein.»Quelle: Keystone

Post-Vize Ulrich Hurni sagt für die Nachfolge von Susanne Ruoff ab. Es sei nie sein Ziel gewesen, die Konzernleitung zu übernehmen.

Von David Vonplon
am 06.09.2018

Nach dem Abgang von Susanne Ruoff läuft die Suche nach einem neuen Konzernchef für die Post auf Hochtouren. Der bisherige Interimschef Ulrich Hurni galt bisher als einer der Favoriten auf den Chefposten. Doch nun nimmt sich der langjährige Post-Führungsmann selber aus dem Rennen.

«Ich bin nicht Kandidat und werde auch kein Kandidat sein», stellt Hurni klar. Er sei in seiner Funktion als Stellvertreter der Konzernleitung gerne bereit gewesen, das Unternehmen in der Krisensituation nach der Postautoaffäre vorübergehend zu führen. Es sei darum gegangen, den Betrieb der Post in der Krisensituation nach der Postautoaffäre sicher zu stellen. Dies aber nur bis zum Zeitpunkt, dass die neue Konzernleiterin oder der neue Konzernleiter das Amt übernehme.

Es liege nun am Verwaltungsrat, bis Ende Jahr einen neuen Postchef zu finden. Der 60-Jährige Hurni beabsichtigt, danach seine Funktion als Chef von Postmail weiterzuführen.

 

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