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Intermune ist für Roche eine Goldgrube

Roche-Gebäude in Rotkreuz: Die Acht Milliarden für Intermune sind gut angelegt.  Bloomberg

Acht Milliarden Dollar zahlt der Basler Pharmariese für den kleinen kalifornischen Konkurrenten Intermune. Was nach einem hohen Preis klingt, könnte sich aber als wahrer Glücksgriff erweisen.

Von Marcel Speiser
am 24.09.2014

Der als überteuert kritisierte 8-Milliarden-Dollar-Deal von Roche zum Kauf von Intermune könnte sich für die Basler als Jackpot erweisen. Das zeigen nach Recherchen der «Handelszeitung» interne Dokumente der US-Firma, die sie bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht hat.

Demnach rechnet Intermune damit, dass sein bislang einziges Medikament namens Pirfenidone während mehr als sechs Jahren je über 3 Milliarden Dollar Umsatz machen wird. Den Höhepunkt sollen die Verkäufe im Jahr 2026 erreichen – mit 4,1 Milliarden Dollar.

Ab 2020 rechnet die Firma mit Reingewinnen von jeweils über einer Milliarde Dollar – und das für sieben Jahre in Folge. Auf dem Höhepunkt soll das Mittel 1,93 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaften.

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