GALERIEN. Die 1941 in New York geborene und in der Schweiz arbeitende Judith Trepp hat für ihre ruhigen und dennoch expressiven Arbeiten eine eigene Technik entwickelt. Sie bereitet den Malgrund mit hauchdünnen Schichten aus Eitempera vor und verwendet dabei japanische Kalligraphie-Pinsel, welche die Oberfläche nie vollständig mit Farbe ausfüllen. Mit Oilstick oder Kohle setzt sie auf diesem Grund Linien, die sich berühren und Flächen und Spannungsfelder schaffen. Trepp repräsentiert die ruhigere, anspruchsvollere und international bereits etablierte Kunst der Galerie. Mit drei experimentellen Boxen bietet Ute Barth drei jungen Künstlern – dem Luzerner Bildhauer Tom von Kaenel, der Kölner Bildhauerin Meike Entenmann und der Baslerin Barbarella Maier – die Möglichkeit, eine Raum-Installation eigens für die Messe «Kunst 07 Zürich» zu schaffen. Ein internationales und spannungsvolles Programm also, das Ute Barth bietet.

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