Interroll erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 271,9 Millionen Franken. Im Vorjahr ware es noch 283,1 Millionen Franken. In lokalen Währungen jedoch legte Interroll im Vergleich zum Vorjahr nach eigenen Angaben um 7,5 Prozent zu.

Weil mehrheitlich in denselben Währungsräumen produziert und verkauft worden sei, hätten Währungseinflüsse teilweise gemindert werden können, schrieb die Firma.

Das Betriebsergebnis blieb mit 20,4 Millionen Franken exakt auf Vorjahresniveau. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 18,2 Millionen Franken aber über ein Viertel mehr als 2010. Der Auftragseingang stieg von 285,2 Millionen auf 288,7 Millionen Franken.

Die im ersten Halbjahr 2011 stark angestiegenen Rohstoffpreise hätten sich in der zweiten Jahreshälfte stabilisiert, so Interroll. Die Materialkosten habe das Unternehmen teilweise auf die Verkaufspreise überwälzen können. Vor allem aber seien die gestiegenen Kosten durch erneute Produktivitätssteigerungen aufgefangen worden.

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Der Ausblick von Interroll bleibt trotz gutem Start ins laufende Geschäftsjahr vage. «Wir rechnen nicht mit einem wesentlich besseren Szenario, sondern mit fortgesetzten Währungsschwankungen, teilweise anziehenden Rohstoffpreisen und politischen Unruhen», hiess es im Communiqué.

(chb/vst/sda)