Interroll trotzt der schwachen Nachfrage in Europa mit Umsatzzuwächsen auf dem asiatischen Kontinent. Im ersten Halbjahr vermochte die Tessiner Fördertechnik-Firma den Umsatz um 1,2 Prozent auf 149 Millionen Franken zu steigern.

Der Zuwachs war wesentlich den Geschäften in Asien zu verdanken, die 28 Prozent mehr einbrachten als noch in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Und der Trend dürfte sich fortsetzen: Der Auftragseingang auf dem Kontinent legte gar um mehr als die Hälfte zu. Konzernweit kamen 2,6 Prozent mehr Aufträge herein.

Zweistelliges Gewinnplus

Der Betriebsgewinn (Ebit) lag mit 13,1 Millionen Franken. 12,7 Prozent höher als im Vorjahr, wie Interroll mitteilte. In ähnlichem Umfang wuchs der Reingewinn, der sich auf 10,5 Millionen Franken belief.

Man sei im ersten Halbjahr noch kostenbewusster geworden und habe die Prozessoptimierungen vorangetrieben, so das Unternehmen. Die Ausgangslage aus dem ersten Halbjahr lasse Interroll optimistisch auf das zweite Halbjahr blicken.

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(tno/muv/sda)