Der Tessiner Automations- und Fördertechnikkonzern Interroll hat ein Rekordjahr hinter sich. Vor allem Projekte in den Bereichen E-Commerce und Flughäfen bescherten dem Unternehmen den höchsten Bestellungseingang seiner Geschichte.

2016 erhielt Interrol Aufträge im Wert von 405,2 Millionen Franken, das waren 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Der konsolidierte Nettoumsatz stieg um 11,3 Prozent auf 401,5 Millionen Franken, was ebenfalls einem Firmenrekord entspreche.

Das Geschäft lief in sämtlichen Regionen

Bei den Erlösen hätten sämtliche Regionen und Produktgruppen zum Wachstum beigetragen. Am meisten wurde mit 245,4 Millionen Franken in Europa, Nahost und Afrika umgesetzt. Dahinter folgten Amerika (100 Millionen Franken) und Asien-Pazifik (56,1 Millionen Franken). Die beiden Produktgruppen Förderer und Sorter sowie Motoren und Antrieb für Förderanlagen steuerten mit je rund 120 Millionen Franken Umsatz den Hauptteil bei.

Unter dem Strich blieb Interroll ein Reingewinn von 36,2 Millionen Franken, was einer Steigerung um 23,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleichkam. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit betrug 47,9 Millionen Franken – ein Plus von 20,4 Prozent. Die Ebit-Marge lag bei 11,9 Prozent. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda wuchs um 12,9 Prozent auf 65,7 Millionen Franken.

Anzeige

Die Dividende steigt

Aufgrund des guten Nettoergebnisses wird der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende in der Höhe von 16 Franken pro Aktie beantragen. Das sind 4 Franken mehr als noch im Vorjahr. Im laufenden Jahr rechnet Interroll mit einer Verflachung beim Gewinnwachstum. Man beobachte die Entwicklung der Rohstoffpreise genau und wolle mehr Mittel für Forschung und Entwicklung einsetzen.

(sda/mbü/chb)