Die Immobiliengesellschaft Intershop hat im ersten Halbjahr 2014 bei einem tieferen Ertrag einen Rückschlag bei den Gewinnzahlen erlitten. Es wurde ein um 3,6 Prozent tieferer Nettoliegenschaftsertrag von 37,5 Millionen Franken erwirtschaftet. Den Rückgang erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag zufolge mit dem Auszug eines ehemaligen Grossmieters.

Aus dem Verkauf zweier kleinerer Liegenschaften resultierte ein Erfolg von 1,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Dieser kam damit ebenfalls unter dem Vorjahr zu liegen, als 1,9 Millionen herausgeschaut hatten. Auch aus der Neubewertung des Immobilienparks resultiert ein tieferer Erfolg von 0,9 Millionen (Vorjahr 1,2 Millionen).

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Gewinnrückgang und Wiederanstieg der Leerstandsquote erwartet 

Rückläufig entwickelten sich entsrpechend auch die Gewinnzahlen. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT sank um 5,8 Prozent auf 35,9 Millionen Franken und der Reingewinn um 2,8 Prozent auf 24,5 Millionen.

Der Portfoliowert lag Ende Juni bei 1,243 Milliarden nach 1,237 Milliarden Franken per Ende 2013 und 1,242 Milliarden Ende Juni 2013. Der Leerstand hat sich in den ersten sechs Monaten zurückgebildet; die entsprechende Quote lag am Periodenende bei 10,9 Prozent (Ende 2013 12,5 Prozent und Ende Juni 9,4 Prozent). Bedingt durch die Liegenschaftsverkäufe und das Freiwerden einer grösseren Fläche im Mediacampus in Zürich werde allerdings ein Wiederanstieg der Leerstandsquote erwartet, heisst es.

Dividendenpolitik wird beibehalten

Für das Gesamtjahr erwartet das Intershop-Management aufgrund des Verkaufs der Eigentumswohnungen in Lausanne voraussichtlich einen höheren Erfolg aus Liegenschaftsverkäufen. Gesamthaft wird mit einem «guten» operativen Jahresabschluss gerechnet, der die Ausschüttung einer stabilen Dividende ermöglichen sollte, wie es heisst.

(awp/lur)