Der Sportartikelhändler Intersport hat im Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende September) einen Rückgang des Umsatzes um 0,9 Prozent auf 199,2 Millionen Franken verzeichnet. Der Zentralregulierungsumsatz ging dabei um 0,3 Prozent auf 173,8 Millionen zurück, was mit den schwierigen Wetterbedingungen im vergangenen Winter sowie der Abnahme an Franchise- und Einkaufspartnern begründet wird.

Der Umsatz im Bereich Lagerhandel reduzierte sich um rund 15 Prozent auf 8,1 Millionen Franken. Dies sei vor allem auf den Wegfall eines Kunden zurückzuführen, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Anteil an Eigenmarken sei dagegen ausgebaut worden. Der Umsatz im Geschäftsbereich Detailhandel stabilisierte sich bei 17,3 Millionen.

Mehr Gewinn dank Einsparungen

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT erhöhte sich dagegen um gut 56 Prozent auf 1,26 Millionen Franken und das Konzernergebnis um rund 64 Prozent auf 1,46 Millionen; die EBIT-Marge verbesserte sich dabei auf tiefem Niveau minim um 20 Basispunkte auf 0,6 Prozent.

Intersport hatte bereits im November einen Konzerngewinn zwischen 1,4 und 1,5 Millionen in Aussicht gestellt. Das positive Betriebsergebnis sei auf die konsequente Umsetzung von Sparmassnahmen zurückzuführen. Die Dividende soll auf 3,40 Franken je Aktien erhöht werden, nach 2,75 Franken im Vorjahr.

Erneut sinkenden Umsatz erwartet

Für das Geschäftsjahr 2014/15 rechnet das Unternehmen mit einem erneut sinkenden Umsatz sowie einem tieferen Ergebnis. Das schlechte Wintergeschäft 2013/14 zwinge den Fachhandel die Lagerbestände zu optimieren, was sich in einem tieferen Bestellungseingang für den Winter 2014/15 auswirke.

Intersport PSC ist Lizenznehmerin und Aktionärin der Intersport International und ist in der Schweiz mit 222 Franchise- und Einkaufspartnern an 313 Verkaufsstellen präsent.

(sda/ise/ama)