Der Reingewinn der Comet-Gruppe sank 2012 von 10,1 auf 5,9 Millionen Franken. Die Gruppe habe an strategischen Investitionen in die Forschung und Entwicklung sowie in die Vermarktung festgehalten, was neben dem tieferen Gruppenumsatz zum Rückgang des Betriebsgewinn (Ebitda) um 7,0 Prozent auf 25,4 Millionen beitrug, wie das Unternehemn mitteilt. Die betriebliche Marge ging auf 11,9 Prozent (Vorjahr 12,6 Prozent) zurück.

Der Umsatz lag mit 214,4 Prozent um rund 1 Pozent unter dem Vorjahr, wobei die zweite Jahreshälfte deutlich besser ausgefallen war: So sei die Nachfrage nach Röntgenprodukten im Verlauf des Jahres kontinuierlich angestiegen, schreibt Comet in der Mitteilung. Allerdings habe dies den rückläufigen Umsatz im Bereich Plasma Control Technologies aufgrund anhaltend schwacher Nachfrage aus dem Halbleitermarkt nur teilweise kompensieren können.

Deutlich stärker

Das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr die Nettoverschuldung um 6,2 Prozent auf 25,9 Prozent reduzieren. Wie bereits mitgeteilt, verbesserte sich die Eigenkapitalquote leicht auf 58,0 Prozent.

Für das Jahr 2013 bestätigt Comet die im vergangenen November abgegebene Prognose. Danach erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 230 bis 250 Prozent und eine Ebitda-Marge von 12 bis 14 Prozent.

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Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass sich die leichte Erholung im Halbleitermarkt im zweiten Halbjahr weiter fortsetzt. Auch in den übrigen Segmenten werde ein anhaltendes Wachstum erwartet. Dabei dürfte das Geschäft im ersten Semester 2013 gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 auf vergleichbarem Niveau bleiben, sich dann aber in der zweiten Jahreshälfte im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2012 deutlich stärker entwickeln.

Unveränderte Prognose

Den bereits im November 2012 gegebenen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2013 belässt das Unternehmen anlässlich der Vorlage des vollständigen Jahresabschluss 2012 unverändert.

(se/chb/awp)