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Städtebau
Investoren sprechen Geld für das Sulzerareal

Investoren sichern sich Geld für das Sulzerareal
Industriegebäude in Winterthur: Es entsteht ein neues Stadtquartier. Keystone

Das ehemalige Winterthurer Industriegebiet wird zum Wohn- und Arbeitsraum weiterentwickelt. Mehrere Investoren stellen nun rund 100 Millionen Franken für die Bauten zur Verfügung.

Der letzte Teil des Sulzerareals in Winterthur, welches sich seit 1990 vom Industrie- zu einem Stadtquartier verwandelt, ist einen entscheidenden Schritt weiter: Der Baukonzern Implenia hat mit zwei Genossenschaften und einer Anlagestiftung einen Vertrag für den Bau des ersten Gebäudes abgeschlossen.

Die Gewerkschaften Gesewo und gaiwo sowie die Anlagestiftung Adimora investieren rund 100 Millionen Franken in den Bau von Miet-, Genossenschafts-, Eigentums- und Alterswohnungen. Dies teilte Implenia am Donnerstag mit. Somit kann das erste Gebäude auf dem Arealteil Werk 1 auf Baufeld 3 realisiert werden.

Für die 2000-Watt-Gesellschaft

Auf dem Baufeld 3 soll ein gemeinnütziger Raum für Wohnen und Arbeiten entstehen. Die Bauten werden nach dem SIA-Effizienzpfad Energie realisiert. Das Areal wird damit voraussichtlich das erste Areal der 2000-Watt-Gesellschaft in Winterthur sein.

Implenia rechnet mit der Baubewilligung per Ende Jahr, der Baustart ist für Mitte 2018 geplant. Ab 2021 sollen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen können.

Altes Industriegebiet

Das Sulzerareal ist das ehemalige Industrieareal der Firma Sulzer und der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM). Dabei ist das Werk 1 das letzte Puzzleteil für die Entwicklung des Sulzerareals vom Industriegebiet zu einem durchmischten Stadtquartier.

(sda/gku/ise)

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