In wenigen Tagen startet die Smartphone-Reparaturkette iKlinik die zweite Etappe ihrer Auslandsexpansion: Ihr Geschäft im Zentrum von Birmingham öffnet am 28. Januar seine Türen. Damit wird konkret, worüber die «Bilanz» bereits im Mai 2016 berichtet hat. Mittelfristig sollen in Grossbritannien fünf Filialen geplant sein. Die erste Eröffnung hat allerdings auf sich warten lassen: Sie war ursprünglich für November geplant, wie die «Schweiz am Sonntag» geschrieben hatte.

Am kommenden Samstag ist es nun aber so weit, so die «Birmingham Mail». Gemäss der britischen Zeitung muss iKlinik für die Filiale 82'500 Pfund Miete pro Jahr zahlen, umgerechnet 8500 Franken pro Monat – dafür müssen 34 iPhone-Bildschirme ausgetauscht werden. Der Mietvertrag läuft über zehn Jahre.

Grosses Geld mit gebrochenem Glas

Die Adresse liegt direkt im Zentrum von Birminghams geschäftigem Einkaufsviertel. Gemäss dem Besitzer der Liegenschaft Hortons’ Estate kann die iKlinik auf viel Laufkundschaft hoffen, denn auch Pendler würden auf dem Weg an den Bahnhof dort vorbeikommen.

In der Schweiz ist die iKlinik – Mobile Klinik AG – nach eigenen Angaben bereits der grösste Reparaturservice für Smartphones und Tablets. In 23 Filialen können Besitzer von Smartphones oder Tablets die Wehwehchen ihrer Geräte behandeln lassen. Wer in der Stadt Zürich wohnt, kann sein kaputtes Smartphone auch per Ultra-Velokurier abholen lassen. Gegen einen Zuschlag bringt die Klinik das gesundete Gerät innert zwei Stunden nach Hause zurück.

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Gründer Jonathan Mariampillai ist die Schweiz nicht mehr gross genug, bereits letztes Jahr eröffnete er deshalb in Frankfurt eine Filiale. Der Erfolg zahlt sich für den 31-Jährigen aus, 2016 nahm in die «Bilanz» mit einem Vermögen von 10 bis 20 Millionen Franken in ihre Reichenliste der «100 unter 40» auf. Die Arbeit wird ihm kaum ausgehen, 2016 wurden in der Schweiz 3,3 Millionen Smartphones verkauft.

Dies alles konnte das erste iPhone noch nicht: