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«Irene» könnte Versicherer rund 2,6 Milliarden Dollar kosten

Erste Schätzungen beziffern die Schäden durch den Hurrican «Irene», der am Wochenende an der US-Ostküste tobte, auf rund 2,6 Milliarden Dollar. Damit dürften die Konzerne mit einem blauen Auge davon k

Veröffentlicht am 29.08.2011

Die Versicherer könnten beim Hurrikan «Irene» aktuellen Schätzungen zufolge mit einem blauen Auge davonkommen. Das auf Schätzungen von Naturkatastrophen spezialisierte Unternehmen Kinetic Analysis geht nun davon aus, dass die versicherten Schäden bei rund 2,6 Milliarden Dollar (rund 2,1 Milliarden Franken)  liegen werden.

Damit liegt die aktuelle Prognose deutlich unter der Schätzung des Analysehauses von Ende vergangener Woche. «Irene» könnte für die Versicherer relativ glimpflich ausfallen, sagte Kinetic-Forschungschef Charles Watson der Nachrichtenagentur Bloomberg. Dies sei nicht der Tropfen, der das Fass für die in diesem Jahr schon von vielen Naturkatastrophen gebeutelte Branche zum Überlaufen bringt.

Der Wirbelsturm «Irene» hatte am Wochenende an der US-Ostküste getobt und auf seinem Zug in den Norden New York lahmgelegt. Aber gerade in der Millionenmetropole waren die Auswirkungen nicht so schlimm wie zwischenzeitlich befürchtet.

Dem TV-Sender MSNBC zufolge riss der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern mindestens 18 Menschen in den Tod, die meisten davon im Bundesstaat North Carolina und im benachbarten Virginia.

Aussagen von den Versicherern selbst zu den Kostenschätzungen gibt es noch nicht. Die von Naturkatastrophen traditionell am stärksten betroffenen Rückversicherer wie die Munich Re, die Hannover Rück oder die Swiss Re brauchen bei Grossschäden meistens ein paar Tage, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

(laf/tno/sda)

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