Koor Industries ist mit 2,4 Prozent an der Credit Suisse beteiligt. Nun hat der Vorstand um den israelischen Investor Nochi Dankner laut «Jewish Business News» eine Änderung der Anlagestrategie beschlossen.

Will heissen: Die Aktien der Schweizer Grossbank sollen – je nach Marktsituation – teilweise oder komplett veräussert werden.

Die Beteiligung war einst vor Ausbruch der Finanzkrise vor fünf Jahren aufgebaut worden, Koor betrachtete diese als Langfristanlage. Die jüngste Kurserholung habe laut Bericht den Verkaufsentscheid begünstigt.

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Kursgewinn zur Schuldensanierung

Aktuell würde der Kursgewinn auf den CS-Papieren rund 130 Millionen US-Dollar in die Kassen jener Gesellschaft spülen, die vor der Fusion mit Discount Investment steht – beide zur IDB Holding gehörend.

IDB selbst muss derzeit seine Schulden bereinigen, um Anleihensgläubiger zufrieden zu stellen. Diese fordern noch immer die Absetzung Dankners. Der CS-Verkaufserlös dürfte zumindest kurzfristig die Gemüter beruhigen.