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Verwaltungsrat
ISS will keinen Wechsel bei Gategroup

Rudolf Bohli: Keine Hilfe von ISS. Rbrcapital.com/Keystone

Im Kampf zwischen Gategroup und dem Schweizer Hedgefonds RBR Capital schlagen sich die einflussreichen Stimmrechtsberater von ISS auf die Seite des Gategroup-Verwaltungsrates und gegen Rudolf Bohli.

Veröffentlicht am 31.03.2015

Der Gategroup-Verwaltungsrat (VR) erhält im Kampf mit den Hedgefonds RBR Capital und Cologny prominente Unterstützung: Der einflussreiche amerikanische Stimmrechtsberater ISS empfiehlt den Aktionären, an der bevorstehenden Generalversammlung für die vom Verwaltungsrat nominierten VR-Mitglieder zu stimmen und sich gegen die Vorschläge der beiden Hedgefonds auszusprechen, wie Gategroup mitteilt. Auch allen anderen VR-Vorschlägen solle zugestimmt werden, so die Empfehlung von ISS.

Restrukturierung als Ziel

Die beiden Hedgefonds, die insgesamt knapp 12 Prozent an Gategroup halten, streben beim Airline-Caterer eine Restrukturierung an, weil das Unternehmen ihrer Ansicht nach schlecht geführt und darum wenig ertragsreich ist. Anfang März hatten sie darum einen ersten Erneuerungsvorschlag für den Verwaltungsrat präsentiert.

Auf die Seite des VR hat sich unterdessen auch der Stimmrechtsberater Ethos geschlagen, wie in der Wochenendpresse zu lesen war. Die Generalversammlung findet am 16. April statt.

(awp/chb)

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