Die im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter tätige IVF Hartmann Gruppe hat im ersten Semester 2015 ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt. So stieg der Umsatz in der Berichtsperiode um 1,2 Prozent auf 67,0  Millionen Franken, teilte der Verbandsmaterial-Hersteller und Dienstleister am Donnerstag mit. Dieses Wachstum sei bemerkenswert, weil der Preisdruck am Absatzmarkt aufgrund des Kurseinbruchs des Euro massiv gewesen sei.

Der Ebit zog um 4,0 Prozent auf 10,2 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 0,4 Prozentpunkte auf 15,2 Prozent. Dabei habe man von tieferen Materialkosten aus dem Euro-Raum sowie der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen profitiert. Der Konzerngewinn wuchs mit plus 0,7 Prozent auf 8,5 Millionen etwas unterproportional - dem Unternehmen zufolge durch steuerliche Effekte bedingt.

Keine konkreten Ziele

Zum Ausblick auf 2015 nennt IVF Hartmann keine konkreten Ziele. Gezielte Erweiterungen des Dienstleistungs- und Produktportfolios sowie der Ausbau des Serviceniveaus würden der Gruppe in der zweiten Jahreshälfte aber helfen, das Niveau in der Umsatz- und Gewinnentwicklung hoch zu halten, heisst es hier.

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(awp/dbe/hon)