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IWF-Chefin Lagarde fordert direkte Bankenhilfe

Christine Lagarde hat Unterstützung von der EU-Kommission. (Bild: Keystone)

Im Kampf gegen die Schuldenkrise plädiert IWF-Chefin Christine Lagarde für direkte Bankenhilfen aus den Euro-Rettungsfonds. Die EZB ruft sie zu einer «kreativen Geldpolitik» auf.

Veröffentlicht am 22.06.2012

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert direkte Bankenhilfen aus den Euro-Rettungsfonds EFSF und dem künftigen Rettungsfonds ESM. Es müsse eine direkte Verbindung zwischen Fonds und Banken geben, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am späten Donnerstagabend in Luxemburg.

Die EU-Kommission unterstützt die Vorschläge des IWF. Bisher sind direkte Bankenhilfen aus den Rettungsfonds rechtlich nicht möglich.

Lagarde forderte auch, dass die Europäische Zentralbank (EZB) mit einer «kreativen Geldpolitik» helfe müsse, die Krise einzudämmen. Dazu könnte eine Wiederaufnahme des Ankaufs von Staatsanleihen finanzschwacher Euroländer gehören.

(tno/chb/sda)

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