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IWF: Lagarde beruft Chinesen als Vize

Zhu Min: Christine Lagardes neuer Stellvertreter (Bild: Keystone)

Christine Lagarde, die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds, setzt ein starkes Zeichen: Mit der Berufung des Ökonomen Zhu Min zu ihrem Stellvertreter erhält erstmals ein Chinese einen Spitzen

Veröffentlicht am 13.07.2011

Lagardes Personalentscheid zugunsten des Chinesen wird als Hinweis darauf gesehen, dass der IWF der zunehmenden Bedeutung Chinas in der Weltwirtschaft Rechnung tragen will. Der 58-Jährige Min war Sonderberater des zurückgetretenen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn.

Zugleich teilte Lagarde mit, der Berater von US-Präsident Barack Obama, David Lipton, werde Nachfolger des bisherigen 1. IWF-Vizepräsidenten John Lipsky. Dieser wird Ende August seinen Posten aufgeben, jedoch Lagarde weiterhin als Berater zur Seite stehen.

Durch die Ernennung Liptons bleibt es bei der bisherigen Verteilung der Ämter: Den IWF-Vorsitz hält ein Europäer, während der 1. Stellvertreter aus den USA kommt.

(cms/rcv/sda)

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