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Mobiliar
«Jahresresultat in Ordnung»

Markus Hongler
 Quelle: Keystone Images

Markus Hongler, Chef der Mobiliar Versicherung, ist zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr.

Von Sven Millischer und Michael Heim
am 14.03.2018

Markus Hongler, Chef der Mobiliar Versicherung, ist zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr. «2017 war bei den ­Finanzanlagen ein gutes und auf der Schadenseite ein durchschnittliches Jahr», sagt Hongler im Interview mit der «Handelszeitung.» Auch das Ziel, 10 Prozent des Ertrags im digitalen Geschäft zu erwirtschaften, habe die Mobiliar erreicht.

Im Bereich der Industrieversicherung kooperiert die Mobiliar in Asien und Amerika mit dem Assekuranzkonzern XL Caitlin, der nun von der Mobiliar-Konkurrentin Allianz für 15,3 Milliarden Dollar übernommen werden soll. Man habe die Meldung zur Kenntnis genommen, sagt Hongler: «Welche Auswirkungen der Verkauf auf die Zusammenarbeit hat, ist offen. Wir wollen unsere Kunden auf jeden Fall weiterhin ins Ausland begleiten.»

Keine fixen Arbeitsplätze mehr

Intern setzt der Mobiliar-Chef auf mehr Flexibilität, sowohl in der Arbeit wie auch am Arbeitsplatz. «Jeder Mitarbeiter soll mit Fünfzig noch einmal etwas Neues versuchen – und sei es nur ein Projekt, bei dem er neues Wissen erarbeiten kann», sagt Hongler, der schon lange keinen fixen Arbeitsplatz mehr hat. «Ich war bei den Ersten, die das vollzogen haben. Ich habe schon lange kein Büro mehr. Die ersten 700 Leute arbeiten bereits nach diesem Modell, vor kurzem kamen in Nyon weitere 400 Arbeitsplätze dazu.» Ende 2019 werde das überall so sein. Man könne Flexibilität einfordern, wenn man ein attraktives Umfeld schaffe und ein Vorbild lebe, so der Mobiliar-Chef.

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