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Positiv
Jahreszahlen von Feintool übertreffen die Erwartungen

Feintool: 2014 brachte mehr Umsatz und mehr Gewinn. Keystone

Mehr Umsatz, mehr Profitabilität: Feintool blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Die Frankenfreigabe durch die SNB kann die Zukunft der Industriegruppe nicht trüben.

Veröffentlicht am 03.03.2015

Die Industriegruppe Feintool hat im Geschäftsjahr 2014 Umsatz wie auch die Profitabilität verbessert. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 503,4 Millionen Franken, wie das im Anlagebau und im Komponentengeschäft tätige Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Das operative Ergebnis auf Stufe Ebit weist Feintool mit 35,1 Millionen nach 20,4 Millionen im Vorjahr aus; die Ebit-Marge erreichte so 7,0 Prozent nach 4,7 Prozent und trifft damit die angepeilten 7 Prozent. Der Reingewinn der weitergeführten Bereiche beträgt 24,6 Millionen nach 14,8 Millionen, der den Aktionären zurechenbare Jahresgewinn erhöhte sich auf 35,4 Millionen nach 18,8 Millionen.

Über den Erwartungen

Die vorgelegten Zahlen liegen über den Prognosen der Analysten. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Umsatz von 483,8 Millionen, einen Ebit von 34,0 Millionen und einen Reingewinn von 30,4 Millionen Franken prognostiziert.

Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären die Ausschüttung einer auf 1,50 Franken von 1,20 Franken erhöhten Dividende je Aktie vor.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015 geht Feintool von einer grundsätzlich positiven Geschäftsentwicklung aus. Auf Basis der sich seit der Freigabe des Wechselkurses vom Schweizer Franken zum Euro ergebenen Kurse werden ein Umsatz in der Grössenordnung von 460 bis 480 Millionen und ein operativer Gewinn von rund 27 Millionen Franken erwartet. An der mittelfristigen Zielsetzung eines Umsatzes von 600 Millionen und einer operativen Marge von 8 Prozent hält die Gruppe fest.

(awp/ise/ama)

 

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