Zum Ende des vierten Quartals 2012  weist die Credit Suisse (CS) einen Personalbestand von 47'400 Vollzeitstellen aus. Das sind 1000 weniger als noch Ende des dritten Quartals (48'400) und 2300 weniger als Ende 2011 (49'700).

Damit liegen CS und Konkurrentin UBS gleich auf, was die Stellenstreichungen angeht: Ende 2012 zählte die UBS 62'628 Vollzeitstellen und damit 1117 weniger als Ende des dritten Quartals und 2202 weniger als Ende 2011. Diese Zahlen gehen aus den Quartalsberichten der beiden Grossbanken hervor.

Sortiert nach Sparten, teilt sich der Abbau der 1000 Arbeitsplätze bei der CS im Schlussquartal auf in 100 Stellen im Private Banking & Wealth Management, 300 im Investment Banking und 600 im Corporate Center. Die Bank erklärt ausserdem: «Die Abnahme im vierten Quartal 2012 reflektiert den Verkauf der Wincasa AG, einer Immobilien-Bewirtschaftungsfirma, sowie den Personalabbau durch unser Sparprogramm.»

Einen Blick auf die CS-Privatkundenberater wirft derweil «Insideparadeplatz». Das Finanznachrichtenportal stellt fest, dass rund jeder zehnte CS-Privatkundenberater mit Sitz in der Schweiz in den vergangenen zwölf Monaten seinen Job verloren hat - statt 1730 Ende 2011 sind es ein Jahr später nur noch 1550.

Da die CS in anderen Weltregionen ausbaute, sank die Gesamtzahl der Kundenberater – inklusive der in der Schweiz ansässigen Berater von Geschäfts- und institutionellen Kunden – nur von 4560 auf 4470.