Dank einer Kehrtwende in seinem Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten hat der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson (J&J) einen für Analysten überraschend hohen Quartalsgewinn von 2,78 Milliarden Dollar erwirtschaftet.

Im Vorjahr hatte der Gewinn im zweiten Quartal noch 3,45 Milliarden Dollar betragen. Gedrückt wurde das Ergebnis durch Sonderposten. Weiter teilte das Unternehmen am Dienstag mit, dass der Umsatz um 8,3 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar zugelegt habe. Die Analysten waren von lediglich 16,2 Milliarden Dollar ausgegangen.

J&J hatte zuletzt mit der Übernahme des Schweizer Implantate-Herstellers Synthes in der Höhe von 21 Milliarden Dollar den grössten Zukauf in seiner Firmengeschichte getätigt. Dieser hatte allerdings noch keinen Einfluss auf das Ergebnis des zweiten Quartals.

(rcv/sda)

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