Johnson & Johnson (J&J) kauft sich Kreisen zufolge für mehr als 4 Milliarden US-Dollar von Vorwürfen in Zusammenhang mit Hüftprothesen frei. Der Vergleich betreffe mehr als 7'500 Klagen gegen DePuy, eine Tochter des US-Konsumgüter- und Medizintechnikproduzenten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

J&J werde durchschnittlich 300'000 Dollar an Patienten zahlen, die sich bereits defekte Prothesen haben entfernen lassen. Klagen von Personen, die in Zukunft unter nicht richtig funktionierenden Prothesen leiden, würden von dem Vergleich aber nicht erfasst.

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Erst vor einer Woche hatte J&J gut 2 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt, um Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit seinem Schizophrenie-Mittel Risperdal und anderen Medikamenten zu beenden. Der Aktienkurs des US-Konzerns wurde am Dienstag von der Meldung nicht bewegt.

(awp/muv/vst)