Johnson & Johnson hat im ersten Quartal des Jahres weniger verdient als noch in den ersten drei Monaten 2010. Der Überschuss des US-Herstellers von Konsumgütern und Medizintechnik betrug nach 4,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal nun 3,5 Milliarden im ersten Quartal 2011.

Grund dafür waren zwei Sondereffekte: Zum einen drückte der Rückruf künstlicher Hüftgelenke auf das Ergebnis. Zum anderen hatte der Konzern im Vorjahr einen ausserordentlichen Ertrag verbucht, der nun fehlte. Diese Effekte ausgenommen, steigerte der Konzern den Gewinn sogar stärker, als die meisten Analysten erwartet hatten.

Beim Umsatz legte das Unternehmen um 3,5 Prozent zu. Er lag bei 16,2 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Schätzungen der Marktbeobachter.

Auf das Gesamtjahr 2011 blickt Johnson & Johnson optimistisch: Die Prognose für den Gewinn hob das Unternehmen an.

Bekannt ist Johnson & Johnson vor allem für seine Produkte aus der Körperpflege: Marken wie Penaten, Bebe oder Dolormin sind auch hierzulande bekannt. Den grössten Umsatz macht die Firma aber inzwischen mit Medizintechnik. Derzeit verhandelt der Konzern mit dem Schweizer Medizintechnikunternehmen Synthes über eine Übernahme.

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(laf/sda/awp)