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Brexit
JP Morgan kauft sich ein grosses Büro in Dublin

Graffiti in Dublin: Brexit bietet den Iren grosse Chancen.   Keystone

Irland hat einen grossen Fisch an Land gezogen. Im Zusammenhang mit dem Austritt Grossbritanniens aus der EU hat sich die Investmentbank JP Morgan eine Immobilie in der Hauptstadt Dublin gesichert.

Veröffentlicht am 15.05.2017

Erster Erfolg für Irland im Ringen um den Zuzug von Finanzfirmen im Zuge des Brexit: Die US-Investmentbank JP Morgan kauft eine Immobilie in der Hauptstadt Dublin mit Platz für rund 1000 Mitarbeitende.

«Das neue Gebäude gibt uns Raum für Wachstum und Flexibilität in der Europäischen Union», sagte eine Vertreterin des Instituts am Montag. Der Immobilienfirma Kennedy Wilson zufolge erwarb JP Morgan 12'000 Quadratmeter Bürofläche in einem Baugebiet in den Docklands.

Verlagerung in die EU

Neben Dublin bemühen sich unter anderem auch Frankfurt, Paris und Luxemburg um Firmen, die derzeit ihren Sitz in London haben und wegen des EU-Austritts Grossbritanniens eine Verlagerung in die EU planen.

JP Morgan beschäftigt derzeit rund 500 Mitarbeitende in Dublin. Wie viele Stellen dort neu geschaffen und wie viele aus London dorthin verlegt werden, teilte die Grossbank nicht mit.

(sda/gku/jfr)

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