Die US-Grossbank JP Morgan bleibt auf Erfolgskurs. Im dritten Quartal verdiente der Konzern nach eigenen Angaben vom Freitag unter dem Strich knapp 6,3 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen von Analysten deutlich. Der Gewinn lag nur acht Prozent unter dem Vorjahreswert, der seinerzeit von einem einmaligen Steuereffekt von 2,2 Milliarden Dollar positiv verzerrt war.

Alle Sparten hätten nun gut abgeschnitten, sagte Vorstandschef Jamie Dimon. So habe das Investmentbanking etwa sein bestes Sommerquartal überhaupt gehabt. Das lag vor allem an einem starken Handelsgeschäft mit Anleihen. Die Gesamteinnahmen des Konzerns stiegen um 8,4 Prozent auf 25,5 Milliarden Dollar.

Wetten auf Milliardengewinne

Händler haben im Vorfeld bereits auf starke Zahlen gewettet. Die Aktien der Schweizer Banken, die am Vortag noch europaweit unter die Räder geraten waren, legten am Freitagmorgen kräftig zu. Die Anteile der Credit Suisse kletterten 3,8 Prozent nach oben. UBS stiegen 2,1 Prozent und Julius Bär gewannen 1,3 Prozent.

Die Schweizer Banken legen Ende Oktober und Anfang November Zahlen vor. Den Anfang macht die UBS am 28. Oktober. Die Credit Suisse zieht am 3. November nach.

(sda/ise/cfr)