Wie JP Morgan Chase mitteilt, hat sich der Gewinn im zweiten Quartal auf 5,4 Milliarden Dollar summiert – 12,5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Dies vor allem deshalb, weil geringere Kosten für faule Kredite anfielen.

Auch der Wegfall einer Steuer in Grossbritannien auf Boni für Banker habe sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Die Einnahmen kletterten im Berichtszeitraum um sieben Prozent auf 27,4 Milliarden Dollar.

Mit den Zahlen hat JP Morgan wieder bewiesen, warum die Bank der Branchenprimus in den Vereinigten Staaten ist. Die Wall-Street-Grösse übertraf die Erwartungen der Analysten bei weitem.

Diese hatten befürchtet, dass das einträgliche Investmentbanking massiv leide, weil sich Investoren derzeit wegen der überbordenden Staatsschulden von Griechenland bis Irland mit der Anlage ihrer Gelder zurückhalten - den Banken gehen dadurch Gebühren durch die Lappen.

Sorgenvoll äusserte sich Bankchef Dimon zum Hypothekengeschäft. Viele Schuldner könnten ihre Raten weiterhin nicht zahlen, wenngleich die Verluste bei weitem nicht mehr so hoch wie früher seien.

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(cms/tno/sda)