Die Privatbank Julius Bär erwägt für ein weiteres Wachstum auf dem chinesischen Markt auch strategische Partnerschaften sowie direkte Investitionen in chinesische Unternehmen. Auch der Aufbau eigener Aktivitäten in einer der Freihandelszonen in China sei eine Möglichkeit, sagte Julius Bär-CEO Boris Collardi am Freitag in einem Interview mit Bloomberg TV. «Wir sehen uns verschiedene Alternativen an.»

Namen über interessante Übernahmeziele in China nannte Collardi nicht. Bei den direkten Investitionen würde sich Julius Bär aber vor allem Unternehmen ansehen, die keine «typischen Bankmodelle» hätten, wie etwa solche aus dem Bereich der Finanztechnologie.
Der asiatische Markt sei die am stärksten wachsende Region für Julius Bär, betonte der CEO im Interview weiter: Heute mache Asien rund 25 Prozent des Geschäftes aus, vor neun Jahren sei es noch «Null» gewesen.

(awp/me)