Der neue Verwaltungsratspräsident der Privatbank Julius Bär heisst Daniel Sauter. Vorgänger Raymond J. Bär wird der Bank nicht ganz abhanden kommen. So soll er wegen seines «25-jährigen Engagements für die Gruppe und seiner Kenntnisse der Branche» zum Ehrenpräsidenten des Verwaltungsrates gewählt werden. Zusätzlich werde er sich als Vorsitzender eines Spezialkomitees den laufenden Verhandlungen mit den US-Behörden bezüglich Steuerstreit annehmen.

Als Angehöriger der vierten Julius-Bär-Generation hatte sich Raymond J. Bär während 24 Jahren im Familienunternehmen engagiert. Zunächst leitete er die Geschicke der Filiale in New York, wurde 1996 Mitglied der Konzernleitung und war von 1998 bis 2003 als deren Vizepräsident für das Vermögensverwaltungsgeschäft zuständig. 2003 übernahm der heute 52-jährige schliesslich das Präsidium des Verwaltungsrates.

Daniel Sauter ist seit 2007 Mitglied des Verwaltungsrats. Er hat seine Karriere gemäss den Angaben von Julius Bär 1976 in der Bank- und Finanzbranche begonnen, wechselte dann aber ins Rohstoffgeschäft. Von 1989 bis 1998 war er Finanzchef beim Rohstoffhändler Glencore International und von 1995 bis 2001 Unternehmenschef des heutigen Fusionspartners Xstrata.

(chb/vst/sda)