Die Bank Julius Bär ist in Singapur auf Schadenersatz verklagt worden und will dagegen vorgehen. Zwei ehemalige Kunden hätten die Niederlassung des Vermögensverwalters in Singapur sowie einen ehemaligen Relationship Manager auf 94 Millionen SGD und 186 Millionen HKD eingeklagt, teilt das Institut mit. Die Forderungen entsprechen in Summe ungefähr 90 Millionen Franken. Dazu könnten noch weiterer Schadenersatz sowie Zahlungen für Zinsen und Aufwand kommen.

Julius Bär habe die Klage bereits im Halbjahresbericht erwähnt. Die Klageschrift (Writ) und die Beträge seien dem Institut aber erst am 25. September zugestellt worden, heisst es weiter.

Die zwei Kläger machen laut Mitteilung geltend, dass sie bei Transaktionen in den Jahren 2007 und 2008 zu Schaden gekommen seien und erheben gleich eine ganze Reihe von Vorwürfen. Julius Bär bestreitet die Schadenersatzklage. Das Institut werde die zur Verteidigung seiner Interessen notwendigen Schritte einleiten, heisst es weiter.

(awp/jev)