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Nachfolge
Julius Bär sucht neuen Lateinamerika-Chef

Julius-Bär-Logo: Grosse Pläne in Lateinamerika. Keystone

Die Privatbank will ihr Geschäft in Lateinamerika ausbauen und hat die Region zu einem Wachstumsmarkt erkoren. Nun sucht sie offenbar einen neuen Chef für die Sparte.

Veröffentlicht am 09.12.2016

Die Privatbank Julius Bär steht Insidern zufolge vor einem Führungswechsel für das Lateinamerika-Geschäft. Der Vermögensverwalter habe eine Personalvermittlungsfirma engagiert, um einen Nachfolger für Lateinamerika-Chef Gustavo Raitzin zu finden, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Raitzin selbst sei über den Prozess informiert. Er leitet das dortige Geschäft für das Zürcher Institut seit 2005 und strebe eine Veränderung an, sagte einer der Insider.

Die Privatbank will ihr Geschäft in Lateinamerika ausbauen und hat die Region zu einem Wachstumsmarkt erkoren. Zuletzt machten vielen Vermögensverwaltern dort jedoch Mittelabflüsse zu schaffen, weil die Behörden Steuerflüchtlingen, die ihre Gelder vor dem Fiskus auf Konten im Ausland verstecken, zu Leibe rücken.

(reuters/gku)

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