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Julius Bär steigert Gewinn – und kauft in Brasilien zu

Das Logo der Bank Julius Bär
Das Logo der Bank Julius Bär.Quelle: Keystone

Julius Bär hat Neugelder von 22 Milliarden Franken eingesammelt. Zudem übernimmt die Bank einen brasilianischen Vermögensverwalter.

Veröffentlicht am 31.01.2018

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat im vergangenen Jahr von der guten Entwicklung an den Märkten profitiert und den Gewinn gesteigert. Bei der reichen Kundschaft sammelte die Bank Neugelder von 22 Milliarden Franken ein. Das entspricht 6,6 Prozent des Bestandes, wie die Privatbank am Mittwoch mitteilte.

Damit übertraf das Institut das selbst gesteckte Ziel eines Wachstums von vier bis sechs Prozent. Der um Abschreibungen und Restrukturierungskosten bereinigte Gewinn stieg um 14 Prozent auf 806 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 1,40 (Vorjahr: 1,20) Franken je Aktie erhalten. Zudem übernimmt die Privatbank den brasilianischen Vermögensverwalter Reliance mit Kundenvermögen von fünf Milliarden Franken. Angaben zum Preis machte die Bank nicht.

Bernhard Hodler neu auf dem Chefposten

Bei dem Institut hatte Ende November Risikochef Bernhard Hodler die Geschäftsleitung übernommen, nachdem der langjährige Chef Boris Collardi überraschend seinen Wechsel zum Konkurrenten Pictet bekanntgegeben hatte.

(reuters/mbü)

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