Die Jungfraubahn-Gruppe hat im vergangenen Jahr den Verkehrsertrag um 5,6 Prozent auf 121,5 Millionen Franken gesteigert. Steigende Umsätze erzielte die Gruppe in allen drei Geschäftsteilen Jungfraujoch, Wintersport und Erlebnisberge, wie das Bahnunternehmen mitteilte.

Insgesamt besuchten im Jahr 2013 - wie bereits im Januar gemeldet - 823'000 Personen das Jungfraujoch, was 1,2 Prozent weniger sind als im Jubiläums- und Rekordjahr 2012. Da gleichzeitig pro Gast ein höherer Durchschnittsertrag erzielt wurde, verzeichnete das Geschäftsfeld Jungfraujoch einen überdurchschnittlichen Anstieg des Verkehrsertrags um 6,2 Prozent. Ausschlaggebend dafür waren die geringere Anzahl an Aktionen und Promotionen als im Jubiläumsjahr sowie Preisanpassungen. Einen Besucherzuwachs erzielte die Jungfraubahn-Gruppe mit Reisenden aus Asien.

Von guten Schneeverhältnissen profitiert

Im Geschäftsfeld Wintersport profitierten die Jungfraubahnen von den guten Schneeverhältnissen im Frühjahr 2013. Gleichzeitig konnte die Saison 2013/14 dank Beschneiung bereits am 23. November - und somit eine Woche früher als 2012 - eröffnet werden. Die Jungfrau Ski Region, an der die Gruppe 60 Prozent hält, erzielte 2013 eine Zunahme bei den Skier Visits von 4,3 Prozent und das Geschäftsfeld Wintersport der Gruppe steigerte den Verkehrsertrag um 4,2 Prozent. Allerdings liege das Ergebnis deutlich hinter den guten Wintersportjahren von 2007 bis 2009 zurück.

Im Geschäftsfeld Erlebnisberge, das den Ausflugsverkehr auf den Harder Kulm, nach First und Winteregg-Mürren umfasst, registrierte die Jungfraubahn-Gruppe eine positive Entwicklung bei den Besucherzahlen. Die Harderbahn beförderte 17,8 Prozent Passagiere mehr als im Jahr zuvor und erzielte damit erneut einen deutlichen Passagierrekord. Die Firstbahn verzeichnete ein kleines Plus 0,5 Prozent, die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren einen Zuwachs von 6,4 Prozent. Insgesamt nahm der Verkehrsertrag um 9,5 Prozent zu.

Der Start ins neue Jahr sei gelungen, heisst es im Ausblick. Für Reisen auf das Jungfraujoch seien die Besucherzahlen im Januar angestiegen. Zuversichtlich stimmten auch der aktuelle Buchungsstand und der anhaltend positive Trend im asiatischen Markt. Das Wintersportgeschäft hingegen verzeichnete laut Mitteilung tiefere Frequenzen als zu Beginn des Jahres 2013. Grund dafür seien insbesondere die schwierigen Wind- und Wetterverhältnisse, heisst es.

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(awp/dbe/sim)