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Tourismus
Jungfraubahn sorgt sich um verängstigte Asiaten

Touristen auf dem Jungfraujoch: 2016 kamen weniger. Keystone

Das Jungfraujoch hat im Jahr 2016 weniger Besucher angezogen. Ein Grund ist offenbar die Terrorangst der asiatischen Gäste. Bei den anderen Jungfrau-Bahnen lief es besser.

Veröffentlicht am 05.01.2017

Asiatische Touristen meiden Europa und die Schweiz vermehrt aus Angst vor Terror-Anschlägen. Bei der Jungfraubahn spiegelt sich diese Angst nun in den Besucherzahlen: Im vergangenen Jahr reisten rund 900'000 Personen aufs Jungfraujoch.

Das sind 9 Prozent weniger als im Vorjahr, aber es ist immer noch das zweitbeste Frequenzergebnis in der Geschichte der Jungfraubahn, wie das Unternehme am Donnerstag mitteilte.

Doch die politischen Unruhen in der Türkei, die Flüchtlingsthematik und die Terroranschläge in Europa hätten sich auf die Besucherzahlen ausgewirkt. Die Bahn habe darum vor allem ins Marketing in Asien investiert.

Andere Bahnen besser

Bei den weiteren Bahnen, die ebenfalls zur Jungfrau-Gruppe gehören, sind die Zahlen besser. Die Firstbahn hat mit 422'000 Frequenzen 2,5 Prozent mehr Passagiere transportiert. Die Harderbahn verzeichnete mit 345'000 Frequenzen ein Plus von 8,8 Prozent. Das ist ein neuer Passagierrekord.

Die Mürrenbahn registrierte 614'000 Personen, ein Plus von 2 Prozent.

(sda/tno)

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