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Kaba einigt sich mit Klägern in den USA

Kaba-Schlüssel: Die Firma hat die Vorwürfe der Kläger bis zuletzt bestritten. Keystone

Nach fünf Jahren hat Kaba den Justizstreit in den USA beigelegt. Der Schlüsselmacher hat einen Vergleich mit den Klägern geschlossen. Sämtliche Kosten sind durch Rückstellungen gedeckt.

Veröffentlicht am 30.06.2015

Der Schliesstechnikkonzern Kaba hat eine Sammelklage in den USA aus dem Jahr 2010 beigelegt. Das zuständige Bundesgericht im US-Bundesstaat Ohio genehmigte einen Vergleich der Kläger und der Kaba Gruppe.

Die Einigung sieht nicht monetäre Leistungen seitens Kaba vor, wie der Schliesstechnikkonzern am Dienstag mitteilte. Diese Leistungen sowie die Rechtskosten seien durch die im Geschäftsjahr 2010/2011 vorgenommene Rückstellung gedeckt.

Vor der Fusion

Kläger hatten einer amerikanischen Tochtergesellschaft der Kaba Gruppe Mängel bei spezifischen Modellen der mechanischen Drucktastenschlösser Simplex und irreführende Werbung vorgeworfen. Kaba hatte die Vorwürfe bestritten.

Kaba steht vor der Fusion mit der deutschen Dorma Gruppe. Mit dem Zusammenschluss entsteht das global drittgrösste Unternehmen der Branche. Der Zusammenschluss ist für das dritte Quartal 2015 vorgesehen.

(sda/ise/ama)

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