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Kaba macht erneut mehr Gewinn

Kaba in Wetzikon: Gut unterwegs trotz Frankenstärke.Keystone

Die Zürcher Schliess- und Sicherheitstechnikfirma hat den Gewinn in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres steigern können. Die Auswirkungen der Frankenstärke seien begrenzt, so Kaba.

Veröffentlicht am 04.03.2015

Die Schliess- und Sicherheitstechnikfirma Kaba hat in der ersten Hälfte ihres Geschäftsjahrs 2014/15 den Gewinn steigern können. Das Konzernergebnis belief sich auf 50,2 Millionen Franken. Das waren 6,2 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Ein kräftiges Wachstum konnte Kaba beim Umsatz verzeichnen. Dieser stieg um 14,7 Prozent auf 551,4 Millionen Franken. Alle vier Divisionen hätten zu dieser «ausgezeichneten Entwicklung» beigetragen, heisst es in der Mitteilung.

Profitabilität verbessert

Kaba steigerte auch die Profitabilität: Das Ebitda stieg um 15,2 Prozent auf 85,7 Millionen Franken. Von den vier Divisionen habe einzig die neu gegründete ADS AP ein unbefriedigendes Ergebnis erzielt und das Marktpotenzial nicht ausgeschöpft.

Im Berichtszeitraum wurden drei Akquisitionen getätigt: die Erhöhung der Beteiligung am Joint Venture Dorsët Kaba (Indien), die Akquisition von Keyscan Inc. (Kanada) sowie Advanced Diagnostics Ltd. (UK) und Advanced Diagnostics USA Inc. (USA).

Optimismus fürs Gesamtjahr

Dank der dezentralen Struktur mit lokalen Produktionsstätten in den jeweiligen Märkten und Währungsräumen seien die Auswirkungen der Aufgabe des Mindestkurses des Schweizer Frankens für Kaba begrenzt. Angesichts der bisher «ausgezeichneten Umsatzentwicklung» geht der Konzern neu davon aus, im Gesamtjahr 2014/2015 ein organisches Wachstum von mindestens 5 Prozent zu erreichen. Die Zielsetzung einer Ebitda-Marge auf Vorjahresniveau wird beibehalten.

Kaba wendet seit dem 1. Juli 2014 den Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER an. Um den Vergleich zu ermöglichen, wurden die Zahlen zum Jahresabschluss und zum Vorjahr angepasst. Dies führte zu einer Bilanzverkürzung und zu einer tieferen Eigenkapitalquote.

(sda/gku/dbe)

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