Kaba hat sein Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Gewinnsprung um 155 Prozent auf 221,6 Millionen Franken abgeschlossen. Zustande kam dies aufgrund des Verkaufs des Geschäfts mit automatischen Türen, wie die Firma mitteilte.

Die Unternehmenseinheit Automatische Türen wurde an die japanische Nabtesco Gruppe verkauft. Der vergleichbare Konzerngewinn stieg um 8,5 Prozent auf 85,1 Millionen Franken. Der Umsatz ging wegen des Spartenverkaufs von 1,13 Milliarden auf 945,2 Millionen Franken zurück. In vergleichbaren Zahlen - ohne die Automatentüren - ergab sich ein Umsatz von 952,1 Millionen Franken.

Währungseinflüsse schmälerten den Umsatz um 9,1 Prozent, organisch erreichte das Wachstum 5,9 Prozent. Besonders das zweite Semester war stark. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) erreichte währungs- und akquisitionsbereinigt 129,7 Millionen Franken. Die Ebit-Marge verbesserte sich von 13,2 auf 13,7 Prozent.

Wegen des hohen und einmaligen Gewinns beantragt der Verwaltungsrat eine ausserordentliche Verdoppelung der Dividende von 7 auf 14 Franken. Kaba beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 7404 Personen, im Vorjahr waren es noch 6890 gewesen.

(tno/kgh/awp/sda)

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