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Kaba trotzt dem starken Franken

Kaba zeigte sich erfreut über die Entwicklung in drei seiner vier Geschäftsbereiche

Solides Ergebnis bei Kaba: Der Sicherheitstechnikkonzern konnte im ersten Halbjahr den Umsatz halten und den Betriebsgewinn gar leicht steigern. Auf das Gesamtjahr blickt Kaba mit Optimismus.

Veröffentlicht am 05.03.2012

Der Schliess- und Sicherheitstechnikkonzern Kaba hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 trotz des starken Frankens seine Ergebnisse im Jahresvergleich in etwa halten können. In einer Mitteilung sprach der Konzern von einem «soliden Ergebnis».

Der Umsatz habe im ersten Halbjahr per 31. Dezember 2011 bei 464,8 Millionen Franken gelegen gegenüber 465,8 Millionen Franken im gleichen Halbjahr des Vorjahres. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT habe bei 64,6 Millionen Franken (Vorjahressemester: 63,1 Millionen) gelegen, was einer EBIT-Marge von 13,9 Prozent (13,5 Prozent) entspreche.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres habe Kaba einen Reingewinn von 43,8 Millionen Franken (44,9 Millionen Franken) erwirtschaftet.

Starker Franken hinterliess Spuren

Der starke Franken habe sich sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag negativ ausgewirkt, schrieb das Unternehmen. In Lokalwährungen habe der Verkaufserlös einschliesslich der Akquisitionen um 10,4 Prozent zugelegt, rein organisch sei der Umsatz um 4,6 Prozent gestiegen.

Erfreut zeigte sich die Kaba-Führung über die Entwicklung in drei seiner vier Geschäftsbereiche: Die Segmente Access + Data Systems EMEA/Asia Pacific sowie Americas hätten ein «erfreuliches organisches Wachstum mit überzeugenden Margen» erwirtschaftet. Beim Segment Industrial Locks sei ein «gutes organisches Wachstum erreicht» worden. Die operativen Margen seien «auf hohem Niveau», hiess es.

Sparprogramm bei Key Systems

Dagegen habe man im vergangenen Halbjahr im Segmet Key Systems bereits den Wirtschaftsabschwung in den USA und Europa zu spüren bekommen. Dort sei der Umsatz gesunken. Die Kaba Gruppe habe bereits Massnahmen zur Kostensenkung eingeleitet, hiess es. Genauere Angaben wurden nicht gemacht.

Auf das Gesamtjahr blickt Kaba mit Optimismus. Das Unternehmen bestätigte seinen Ausblick: Man erwarte ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen von rund 5 Prozent und eine EBITDA-Marge von 15 bis 16 Prozent.

(rcv/sda)

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