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Vergleich
Kaba vor Einigung bei Sammelklage in den USA

Schlüssel von Kaba: Vergleich steht vor der Tür.   Keystone

Der Schweizer Schlüsselhersteller steht in den USA vor einem Vergleich. Damit kann Kaba das Kapitel rund um eine Sammelklage wohl noch in diesem Geschäftsjahr abschliessen.

Veröffentlicht am 25.11.2014

Kaba steht nach eigenen Angaben vor der Beilegung eines Rechtsstreits in den USA. Die Sammelklage gegen eine Tochter des Schliesstechnikkonzerns war Ende 2010 eingereicht worden. Das Kapitel soll auf Ende des Geschäftsjahres mit einem Vergleich abgeschlossen werden.

Die Klage machte Mängel bestimmter Modelle bei in den USA produzierten Drucktastenschlössern sowie irreführende Werbung geltend, wie das Unternehmen mit Sitz in Rümlang ZH mitteilte. Kaba habe die Vorwürfe stets bestritten.

Durch alte Rückstellungen gedeckt

Das zuständige Gericht in Cleveland im Bundesstaat Ohio hat gemäss den Angaben einen Vorantrag für einen Vergleich angenommen. Die Abschlussanhörung finde noch vor Ende des Geschäftsjahres 2014/15 statt.

Die Einigung sähe nicht-monetäre Leistungen seitens Kaba vor. Diese Leistungen und die Rechtskosten seien durch Rückstellungen aus dem Geschäftsjahr 2010/11 gedeckt, heisst es.

(sda/dbe)

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